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Unkommentiert stehengelassen

 

[Der Tweet wurde gelöscht]

Nun gibt es jene die sagen, ignoriert es doch. Warum verbreitet ihr alle Screenshots dieser Beiträge oder teilt diese Beiträge gar gänzlich. Warum nehmt ihr Stellung dazu?
Es ist durchaus legitim diese Frage zu stellen, denn es ist durchaus anzunehmen, dass die AfD genau darauf baut, den Aufschrei und die schnelle Presse. Ich würde sogar so weit gehen und behaupten, es motiviert die Populisten, es ist der zentrale Antrieb ihrer gesamten Kommunikationsstrategie. Die Frage die sich stellt: Würden die Populisten weiter hetzten, wenn die Reaktionen derer, die eine andere Meinung haben abebben würde oder gänzlich ausbliebe?
Ja, sie würden, denn nun geraten sie an einen, für die Demokraten gefährlichen Punkt. Sie geraten in den Glauben, dass ihre Meinung widerstandslos hingenommen wird. Damit sind die Populisten auch nicht alleine.

Das Wahlvolk, wie es in politischen Kreisen gerne genannt wird, macht sich nun ja auch ein Bild der politischen Lage. Wenn Nutzer in Sozialen Netzwerken nun nicht mehr die Kritik an Aussagen der AfD lesen, dann geht ein Stück der Meinungspluralität verloren, welches wir dringend benötigen.

Wenn niemand Stellung zu den Äußerungen von Frau v. Storch nimmt, dann bleibt diese Meinung unangefochten. „So gibt es neben der These, Ignoriert sie doch einfach – dann verschwinden die“, dich ich für sehr fragwürdig halte – auch die These „Wer sich dagegen ausspricht, regt andere an sich kritisch mit den AfD-Positionen auseinander zu setzten“.

Nehmen wir die Aussage von Frau v. Storch (siehe erster eingebundener Tweet). Die Aussage für sich enthält mehrere Dinge, die manchmal auf den ersten Blick zu sehen sind, aber auch die, die nur im Kontext der Ideologie dieser Partei verständlich sind. Offensichtlich ist, Frau v. Storch will provozieren, die deutsche Niederlage gegen Frankreichkommt da gerade recht. Die Aussage beinhaltet zum einen die nähe zur Verschwörungstheoretikern, was die Ideologie betrifft. Beide Gruppen gehen davon aus, dass „Die Mannschaft“ – staatlich Angeordnet – ein Vorbote für die Auflösung der BRD in Europa und dem Volkstod durch Austausch (wgn. unkontrollierter Zuwanderung) ist. „Die Mannschaft“ sei symbolisch für den Versuch des Staates (und der großen Weltverschwörung gegen das deutsche Volk) – den Nationalstolz dieser (ach so großen) Nation zu brechen. Neben diesem Wahnsinn, steht natürlich auch eine Mischung aus Nationalismus und Rassismus. Denn das Weltbild der AfD ist sehr eindeutig was „Deutsch“ ist und was nicht. Boateng ist wie Özil nur dann ein Deutscher – Wenn er mit dieser Mannschaft erfolge einfährt. Sobald dies, nicht mehr geschieht, wie jetzt nach der Niederlage gegen Frankreich, wird infrage gestellt, ob es sich bei unserer Nationalmannschaft, aufgrund „der vielen Menschen mit Mitgrationshintergrund“ überhaupt noch um eine deutsche Nationalmannschaft handelt. Angemerkt sei auch, dieses Bild lässt sich auch auf die Gesellschaft übertragen – die die sich Assimilieren und Steuern zahlen und am besten ihre Religion im stillen Kämmerlein leben, werden von der AfD geduldet (nicht akzeptiert). Jene die den „deutschen Idealen“ nicht entsprechen haben sich entweder ebenfalls zu Assimilieren oder „nach Hause“ zurückzukehren. Ich spreche von Assimilation nicht von Integration, denn genau das ist Ziel der AfD.

Die Frage stellt sich nun, ob man ein solches Posting unkommentiert lässt und diese Ideologie kritiklos hinzunehmen. Ich glaube – jede Kritik an der AfD tut not und ist ein Zeichen eines jeden Demokraten, dass er an ein demokratisches Deutschland glaubt und nicht bereit ist denjenigen das Feld zu überlassen, die diese Demokratie zugrunde richten werden. Ja unsere Demokratie ist nicht Perfekt – aber kein Tag ohne!

*Gottlob, dass es Europa gibt und wir jetzt nicht wieder von Krieg sprechen, denn das ist nicht so selbstverständlich wenn man einen Blick auf die Geschichte dieser beiden Nationen wirft.

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Anpassung der KiTa Gebühren

Grüne, CDU, deine Freunde und Freie Wähler – klingt doch im ersten Moment nach einer soliden Konstellation im Kölner-Stadtrat. Eine Koalition der Bürger bzw. der Mitte. Doch genau diese Mitte der Stadtgesellschaft bekommt vom neuen Machtbündnis in Köln jetzt einen heftigen Schlag ins Genick.

Dabei klang es doch noch so vielversprechend, 25% weniger sollen Eltern mit niedrigem oder mittlerem Einkommen – bis 36.813€ – zahlen. Doch eigentlich findet diese Entlastung nicht statt. Die beitragsfreie Zeit wurde von 18 Monaten auf 12 Monate gekürzt. Eltern müssen nun in Köln 6 Monate zusätzlich Beiträge für Ihre Kinder zahlen. Von einer tatsächlichen Entlastung kann keine Rede sein, denn die Beiträge sinken zwar – jedoch erhöht sich die Zahl der zahlungspflichtigen Monate.

So mussten niedrige Einkommen von 12.271€ bis 24.542€ bisher in den 18 beitragspflichtigen Monaten 28,70€ (Gesamt: 516,60€). Nun wurden jedoch 6 beitragsfreie Monate gestrichen, der monatliche Beitrag sinkt zwar auf 21,53€ jedoch erhöht sich die Gesamtsumme auf 516,72€, gut 12ct Erhöhung sind keine Unsumme, aber eine 25% Beitragssenkung sind sie auch nicht. Bei Eltern, deren Einkommen zwischen 24.542€ und 36.813€ liegt, sinken die Beiträge von 56€ auf 42€, durch die erwähnte Erhöhung der Monate an denen Beiträge zu zahlen sind, kommen wir auf 1.008€, vorher wie nachher. Auch hier ist die Milchmädchenrechnung nicht wirklich aufgegangen.
Jetzt lohnt sich natürlich der Blick auf die mittleren Einkommen zwischen 36.813€ und 49.084€. Eltern zahlten bisher 123,67€ und nach dem Wunsch der Ratskoalition auch weiterhin. Die Mehraufwendungen für Familien beläuft sich damit auf 742,02€. Bei Eltern mit einem Einkommen von mehr als 100.000€ im Jahr sogar 2.214,96€, da sich der Beitrag von 369,16€ ebenfalls nicht verändert.

Zusammengefasst lässt sich also sagen: Die Mitte der Stadtgesellschaft wird auf dem Rücken der kleinsten in unserer Stadt schamlos gemolken.

Die Koalition im Rat erhofft sich dadurch eine Haushaltsentlastung von etwa 3.5 Millionen Euro. Etwa 500.000 sollen in den Ausbau von OGT-Plätzen in Köln fließen. Doch was mit den restlichen knapp 3 Millionen passieren soll ist offen. Konsequent wäre etwa eine Substanzverbesserung der Schulen in Köln, etwa das DKG in Nippes in dem seit Monaten ein Bauzaun die Schüler vor der abfallenden Außenfassade schützt.

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Alexander Gauland ist nicht „verarscht“ worden

Alexander Gauland seines Zeichens Jurist, Publizist und Autor, ehemaliger und langjähriger CDU Funktionär und jetzt einer der Köpfe der sogenannten Alternative für Deutschland, ist vieles aber er ist nicht so naiv und dumm um einem FAS Journalisten auf den Leim zu gehen.

Jemand mit seiner Erfahrung im publizistischen Umfeld und in verschiedensten politischen Bereichen behauptet, er wisse nicht wer Boateng ist.
Er behauptet der FAS Journalist habe ihm den Namen in den Mund gelegt. Nun hatte Herr Gauland auch Herrn Özdemir zur Auswahl gehabt, aber er entschied sich für Boateng.
Seine Aussage zielte direkt auf die Hautfarbe ab, obwohl er wie gestern bei Anne Will behauptet er habe nicht gewusst das er dunkelhäutig sei. Ganz eindeutig handelt es sich um eine gezielte Provokation, die in das schon oft beschriebene Konzept der „Provokation-Abwarten-Relativieren-Lügenpresse“ fällt.
Man darf sich jetzt darüber streiten ob man Hintergrundgespräche und Interviews ohne Freigabe veröffentlicht. Dies ist in Deutschland zumindest die Regel, gerade wenn es Hintergrundgespräch gewesen wäre.
Scheinbar wurde das Gespräch aber nicht nur unter vier sondern unter mindestens 6 Augen geführt, wenn ich die Aussage des FAS Journalisten richtig deute. Damit kann die FAS zumindest sagen, wir haben hier 2 Menschen die die Äußerungen Gaulands bestätigen können.
Ob man Ihn aktiv nach einer Freigabe hätte fragen müssen? Ja und Nein. Ja man hätte ihm das Interview/Gespräch vorlegen müssen. Ob es eine Freigabe gegeben hätte oder nicht ist irrelevant da man es dennoch hätte Drucken können, da man mehrere anwesende Personen hatte die es hätten bezeugen können. Da Herr Gauland ja einen einschlägigen Hintergrund hat wusste er dies auch. Nein —es gibt keinen Zwang dazu und wenn man ohne Freigabe veröffentlicht muss man sich auch mit dem Vorwurf der „Lügenpresse“ auseinandersetzen. Herr Gauland vermeidet diesen Begriff übrigens in der Dikussion sehr geschickt. Klar als ehemaliger Publizist.

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„Lügenpresse“ oder die Naivität der Vergessenen

Oftmals liest man in den Kommentarspalten größerer und kleinerer Zeitungen, auf Facebook und Twitter, von der gleichgeschalteten Presse. Jeden Montag skandieren tausende Menschen in ostdeutschen Städten „Lügenpresse“.
Wer ist diese Presse und was ist eigentlich Ihre Aufgabe?

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Deutschland.

‪#‎Deutschland‬ Land der Dichter und Denker, Schriftsteller, Ingenieure, Komponisten, Reformisten. Angesehen in der Welt für wirtschaftliche und geistige Leistungen. Und dann…. Kommen die selbsternannten Abendlandretter, die kaum in der Lage sind 2 Sätze zu sprechen. Wie die 2 Hools von Dynamo Dresden am HBF in Essen gestern „Scheiß Kanacken eh – überall eh“. Oder es kommen die Höckes, Gaulands, Petrys oder von Storchs – die eine akademische Bildung und sogar eine Promotion haben und dennoch nur von Dummheit und Ignoranz, von Hass und Machtgier ihrer Ideologie getrieben sind.
Die Mütter und Väter dieses Landes haben uns einige große Vermächtnisse hinterlassen, einige Gesellschaftliche die uns heute noch prägen aber auch Dinge die so abgrundtief böse und schlecht sind, dass sie ihresgleichen in der Geschichte suchen.
Zu den positiven wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Leistungen, ohne einen freien Geist und einen weiten Blick, auch in die Fremde, wäre nichts davon möglich gewesen.