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Gedanken Politik

Lindners „durchgrünte“ Gesellschaft

Christian Lindner sprach im F.A.Z Interview von einer „durchgrünten“ Gesellschaft und haute auf Facebook ein Posting raus, dass an Populismus kaum zu übertreffen ist und an der Realität vorbeigeht. 

Ich fühle mich in meiner Vernunft beleidigt, wenn Deutschland im Klimaschutz zehn Jahre schneller sein will als Europa – mit großen Belastungen für den Wirtschaftsstandort, obwohl die Erderwärmung dadurch nicht eine Minute aufgehalten wird, weil jede bei uns eingesparte Tonne Kohlendioxid in anderen EU-Staaten zusätzlich verfeuert wird. CL #NRW

Nachvollziehbar, aber leider an der Realität vorbei.

Lieber Christian Lindner,
die globale Erwärmung ist leider kein Hirngespinst, sie ist real und sie bedroht schon heute das Leben und die Existenz vieler milliarden Menschen weltweit.
Ich halte Sie eigentlich nicht für einen Zyniker, der für ein bisschen PR in der F.A.Z diesen Umstand leugnet. Ja auch in Deutschland sind die Folgen dieses Wandels spürbar und ja, alleine werden wir dieses Phänomen bzw. diese Entwicklung nicht aufhalten können. Dazu braucht es Partner in der ganzen Welt. Das wir unsere Ziele deswegen zurückschrauben ist das was man als „Innovationsbremse“ versteht, nur durch diese Regeln schaffen wir Technologien die allen anderen helfen können auch solche Erfolge zu erzielen. Übrigens solche Technologien könnten einen neuen Wirtschaftszweig wachsen lassen und damit auch im Export sehr helfen. Schauen wir doch noch über den großen Teich, im Handelsblatt des Wochenendes (S.34 – linke Spalte) findet sich ein Bericht über die Firma Mars (ein Weltmarktführer) der bis 2040 anvisiert hat weder in der Produktion noch im Vertrieb Co2 auszustoßen.
Der Weg führt nicht weg vom Klimaschutz sondern stärker zu ihm hin.

Sie glauben nicht, dass wir in Deutschland den Klimawandel nur eine Minute aufhalten können, dass ich falsch und richtig zugleich, je nach nach Standpunkt. In dieser Sekunde nicht, richtig. Mit unseren Technologien, mit dem Voranschreiten als Wirtschaftsnation und als angesehenes Land in der Welt können wir ihn aufhalten. Dafür braucht es Mut und Standhaftigkeit, keinen billigen Populismus.

Von PhilGabriel

Hey, ich bin Phil – 26 Jahre alt, studiere Online-Redakteur an der TH Köln und blogge hier zu verschiedenen Themen aus Gesellschaft und Politik, sowie Fotografie und digitalem Zeug. Ein munteres Sammelsurium.

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