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500px Fotografie

Ein Hobby.

Neben mir blubbert gerade mein Aquarium, ein Ruhepol in meiner Wohnung. Ein kleines Hobby für zu Hause. Doch es gibt etwas, dass mich mehr reizt und das schon mehr als 6 Jahre. Die Fotografie.

Ich glaube, meine erste Kamera erhielt ich von meiner Patentante zur Erstkommunion und so wie die Patentante aus dem Leben verschwand, so kann ich mich nicht mehr an die alte kleine Kamera erinnern. Aber schon damals hatte ich wohl viel Spaß mit ihr.
Meine erste Kamera, die ich mir selbst kaufte, war eine Pentax K-x und zugegeben, die ersten Bilder waren kläglich. Der Autofokus war langsam, ich zu ungeduldig und mein Wissen in Sachen Blende, Schärfe, ISO etc. waren nicht vorhanden. Einige Zeit später wechselte ich auf eine Pentax K50 von der ich mich gerade trenne. Mit Ihr lernte ich umgehen, wie man Bilder, was Schärfe ist – wie man belichtet etc. Im Vergleich zur K-x ein Meilenstein.

Der Rhein | 2 von Philipp Gabriel auf 500px.com

 

Im letzten Herbst trat dann die Pentax K-1 in mein Leben und ich versprach mir, mich mehr mit der Fotografie zu beschäftigen. Die meisten Bilder die man auf 500px von mir findet, entsprangen dieser Kamera und ich meine, man kann eine deutliche Steigerung feststellen.

From behind. von Philipp Gabriel auf 500px.com

 

Speziell City- und Streetfotografie haben es mir angetan, Menschen spielen eine eher nachrangige Rolle und sind auf deutlich weniger Aufnahmen begrenzt. Ob es an meiner Zurückhaltung liegt, Menschen anzusprechen wenn es um Bilder geht oder der Tatsache, dass Gebäude sich in der Regel nicht schnell bewegen, weiß ich nicht sicherlich.

Der Rhein von Philipp Gabriel auf 500px.com

 

 

Backside von Philipp Gabriel auf 500px.com

 

Lediglich ein Bruchteil meiner Fotos sind in Farbe. Ein Bekannter sagte, ich solle mehr mit Farbe arbeiten und witzelt oft über diese Eigenart. Ich finde jedoch, dass Farbe nur ablenkt. Sie lenkt den Blick weg vom Motiv und verringert die Dynamik und die Sprache. Manchmal gibt es auch Ausnahmen.

Piano [Color Version] von Philipp Gabriel auf 500px.com

 

Vor kurzem erstand ich auf einer Kleinanzeigenbörse eine Pentax 645 – eine alte analoge Mittelformatkamera, die dazu dient mich mehr der Fotografie zu widmen, mehr zu experimentieren, mehr zu wagen, den Bildern mehr Tiefe und Beachtung zu schenken und manchmal etwas mehr Abstand zur Beliebigkeit von digitalen Fotos zu gewinnen. Ein analoges Kleinbild (35mm) ist ebenfalls angeschafft, für Unterwegs – wenn die 645 zu unpraktisch ist.

In the dark. von Philipp Gabriel auf 500px.com

 

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Zeit für Martin Schulz

Jetzt in die SPD: https://eintreten.spd.de

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Gedanken Netz

[Guter Service] Ausnahmetalent Blackroll #keeprolling

Ich hatte mir Anfang September eine Blackroll zugelegt, auf Empfehlung meines Physiotherapeuten und war begeistert. Dieses Wunderwerk löst Verspannungen einfach auf.
Die Rolle und auch der Duo-Ball (wenn es mal doller wehtut) sind absolut grandios. Nach nun gut einem halben Jahr fing die Rolle an zu eiern. Was dazu führt, dass das sanfte rollen oft stockt, man abrutscht und es einfach keinen wirklichen Spaß mehr macht.
So schrieb ich am 29.1 auf die Pinnwand von Blackroll auf Facebook. Ihr erinnert euch noch an das Drama mit DPD? Blackroll zeigt wie es geht.

Heute, am Dienstag hatte ich dann Kontakt mit dem Kundenservice von Blackroll via Facebook – und ich bekomme eine neue Rolle.

Neben Vodafone, einer der besten Services die ich je erlebt habe! Top weiter so! #Keeprolling

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Gedanken

Im braunen Sumpf

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Gedanken Politik

Donald Trump ist nicht der Retter der AFD

In den letzten Tagen konnte man beobachten, dass viele Wähler der AFD glauben Donald Trump wäre ihre Erlösung. Dabei verkennen sie einige wichtige Fakten.

Ja ja, Donald Trump ist neu gewählter US Präsident. Viele Umfragen haben ihn jedoch in vor Wahlkampf nicht als solchen gesehen seine Herausforderin Hillary Clinton wurde in den Umfragen mit einem deutlichen Vorsprung gesehen. Dies verleitet Wähler der Alternative für Deutschland dazu zu glauben als Underdog im Wahljahr 2017 sowohl in Nordrhein-Westfalen als auch im Bundestag zu punkten. Viele träumen sogar von der absoluten Mehrheit.

Das US Wahlsystem funktioniert nach dem einfachen Prinzip „The winner takes it all“, bedeutet der Gewinner bekommt alle Wahlmänner und Frauen. Gewinnt eine Partei bzw. ein Kandidat einen Bundesstaat für sich hat er also mehr Prozentpunkte als sein Kontrahent so gehen alle Wahlmänner an ihn. Dies bedeutet auch man kann US Präsident werden auch ohne die Mehrheit an Wählerstimmen. So liegt Hillary Clinton nach den letzten Nachzählungen 2,4 Millionen Stimmen vor Donald Trump und ist dennoch nicht Präsidentin der amerikanischen Bevölkerung.

Auf Deutschland bezogen bedeutet dies es müsse ein Wahlsystem geben bei dem die Partei die in einem Bundesland die meisten Stimmen bekäme alle Wahlkreise direkt und die gesamte Landesliste in den Bundestag entsenden könnte. So ist ist wahrscheinlich, dass die CSU alle Wahlkreise in Bayern direkt und auch die gesamte Landesliste in den Bundestag entsenden könnte. Während in Hamburg natürlich die SPD selbiges auch schaffen würde. Nun sind die Landeslisten natürlich verhältnismäßig groß oder klein und man müsste einen Ausgleich zwischen den Bundesländern finden allerdings wird das Prinzip ähnlich.

Dies bedeutet für die Alternative für Deutschland, die Underdog Rolle ist eher unwahrscheinlich da ein anderes Wahlsystem bei uns vorherrscht. Das System der Erst und Zweitstimme gibt auch kleineren Parteien die Möglichkeit ab 5 % in den jeweiligen Parlamenten Positionen vertreten zu dürfen.

Würde allerdings ein Wahlsystem wie in den USA bei uns eingeführt werden, wäre dies der politische Tod der Alternative für Deutschland denn die Direktkandidaten der Alternative für Deutschland lassen sich bisweilen an zwei Händen abzählen und es sieht nicht so aus als würde sich dies großartig ändern, denn die sogenannten etablierten Parteien sind weiterhin in der Lage die größten Stimmenanteile in der Bevölkerung für sich zu gewinnen. So ist nicht davon auszugehen, dass eine Partei wie die Alternative für Deutschland in der Lage sein dürfte vom „The Winner takes it all“-Prinzip zu profitieren. Eine sehr angenehme Vorstellung.

Auch könnte sich die Forderung von Donald Trump 35 % Steuern auf in Deutschland gebaute Automobile in den USA zu erheben, eher als suboptimal für eine direkte Wahl als Retter der Alternative für Deutschland auswirken