Mathias Richel hat vor einigen Wochen bereits einige Probleme der SPD aufgelistet. Seit dem hat sich einiges verändert. Um einer Sache vorwegzugreifen, es ist nicht besser geworden.

Stand heute, 27.11.16 weiß die Bevölkerung immer noch nicht, wer für die SPD ins Rennen ums Kanzleramt geht. Stattdessen werden ab jetzt viele Namen in den Ring geworfen und der SPD Parteivorstand ist der Meinung, das Volk könne bis Ende Januar warten. Die Basisdemokratie die Sigmar Gabriel die letzten Jahren propagiert hat, speziell in Form der Urwahl eines Kanzlerkandidaten, sind damit wohl hinfällig.

Stand heute, 27.11.16 ist das Vertrauen in die SPD durch einen Bericht des Magazins Frontal21 erschüttert worden, das Rentenprogramm von Andrea Nahles wird zerrissen und der einzige Lichtblick scheint die neue Mindesthaftstrafe für Einbrecher zu sein, die der Justizminister auf die Agenda gesetzt hatte. Abgesehen davon, dass man diesen Bericht als Inhaltlich schlecht aufbereitet bezeichnen muss, setzt sich der normale Bürger damit kaum auseinander.

Stand heute, 27.11.16 hat die SPD immer noch keine Themen, mit denen sie in die Bundestagswahl 2017 starten möchte. Es gibt auch keine Stimmen aus der zweiten Reihe, die Ideen in den Raum stellen. Dem werde ich an dieser Stelle einmal vorweggreifen:

 

Ja diese Forderungen sind in Teilen purer Populismus. Ohne Visionen brauchen wir 2017 nicht mehr antreten. Hätte die SPD in über 150 Jahren immer so agiert wie heute, wäre sie nie so alt geworden. Die Partei hat früher Dinge gefordert die damals als unmöglich galten – sie sollte es heute auch tun und sich daran machen diese Dinge zu schaffen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.